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Stahlskulpturen Schnapper und Doppler

Wirtschaftsförderung

Anschluss Zukunft

Externer Link: Logo Anschluss ZukunftDie Region Westerwald-Sieg liegt im Herzen von Europa, gleichwohl ist die Straßenanbindung an die benachbarten Metropolregionen schlecht. Das führt zu langen Transport - und Fahrzeiten. In der Konsequenz ist diese schlechte Straßenanbindung ein Standortnachteil für Bürger und Unternehmen. Die Wirtschaft in der Region Westerwald-Sieg beklagt seit langem die schlechte Straßeninfrastruktur.

In zahlreichen (IHK-) Umfragen wurde wiederholt festgestellt, dass die mangelhafte Infrastruktur ein wesentlicher Standortnachteil für die Unternehmen ist und wirtschaftliche Entwicklung sowie Arbeitsplätze gefährdet. Von 100 Unternehmern aus dem Landkreis Altenkirchen würden nur 37 ihren Standort im Kreis Altenkirchen an einen Freund weiterempfehlen (IHK-Umfrage Standortfaktoren 2007). Damit ist der Landkreis das Schlusslicht im Bezirk der IHK Koblenz. Der Landrat, die WFG, das Handwerk (Kreishandwerkerschaft) sowie die Industrie- und Handelskammer mit ihrer Geschäftsstelle Altenkirchen pflegen seit Jahren einen engen Dialog mit den politischen Entscheidungsträgern in Mainz. Dabei wurde kontinuierlich auf die Thematik „keine Straßen – keine Zukunft für Unternehmen – keine Arbeitsplätze – keine Zukunft für die Region“ aufmerksam gemacht.

Neben den IHK- Umfragen wird dieser Zusammenhang auch von externen Studien (z.B. Prognos) bestätigt. In der Sache herrscht Einigkeit, aber die Verbesserungen der Straßeninfrastruktur lassen auf sich warten. Den Menschen /Unternehmern im Landkreis fehlt die erkennbare Perspektive beim Thema „Straßeninfrastruktur“. Jetzt hat die Region Westerwald-Sieg beschlossen, auf die Infrastruktur-Problematik und ihre Auswirkungen mit einer „Kampagne“ aufmerksam zu machen.

Weitere Informationen zu der Kampagne finden Sie auf der Homepage www.anschluss-zukunft.com.

Breitbandversorgung Kreis Altenkirchen

Eine flächendeckende Breitbandversorgung ist eine wichtige Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region. Im Kreis Altenkirchen existieren noch immer Bereiche, die nicht ausreichend mit schnellen Internetzugängen versorgt sind.

Nach einer Auftaktveranstaltung im März 2010 wurden die Gemeinden zur Beteiligung an dem Kooperationsprojekt aufgerufen. Um zu erfahren, in welchen Ortsgemeinden und Ortsteilen Breitband vorhanden ist und in welchen Bandbreiten, wo Lücken in der Versorgung bestehen und ob ein Bedarf vorhanden ist wurde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Die Studie diente gleichzeitig als die vom Land geforderte Grundlage für den zweiten Schritt: die Förderung zur Erschließung des Kreises mit Breitband. Mit der Studie wurden die Infratrukturen im Kreis Altenkirchen erfasst, um anschließend verschiedene Lösungswege zum Breitbandausbau zu planen. Die Kosten der Studie wurden durch das Land Rheinland-Pfalz gefördert, den zu erbringenden Eigenanteil der Kosten trug der Kreis Altenkirchen.

Aktuell hat der Kreis Altenkirchen die Förderanträge neu erstellt und eingereicht. Laut Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion steht zum aktuellen Zeitpunkt fest, dass die Gemeinden Fensdorf, Selbach, Bitzen und Forst mit eine Förderzusage erhalten. Das weitere Vorgehen hinsichtlich der bisher nicht berücksichtigten Gemeinden wird seitens der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion noch bekannt gegeben. Informationen zum Thema "Breitband" können Sie bei der Wirtschaftsförderung Landkreis Altenkirchen erhalten.

Darüber hinaus wird geprüft, inwieweit ein Breitbandausbau ohne Fördermittel umgesetzt werden kann. Hierzu werden aktuell die entsprechende Alternativtechniken in Betracht gezogen sowie weitere potentiell mögliche Lösungsmodelle, wie z.B. Breitband durch die LTE-Technik.